Ausblick

Tinja Schöning

“UN Studies” Agenda und weitere Kooperationsmöglichkeiten

An das erfolgreiche Forschungskolloquium und dem darin vielfach von den Teilnehmer_innen geäußerten Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit möchte die AG Forschung und Lehre nun anknüpfen. Zunächst wurde dafür die Mailingliste „[email protected]“ eingerichtet. Diese stieß bereits auf ein breites Interesse; mittlerweile haben sich rund 200 Interessierte darauf eingetragen. In Zukunft soll der Verteiler vor allem der selbstgeleiteten Diskussion und dem Austausch zwischen jungen Wissenschaftler_innen und Studierenden über eigene Forschungsvorhaben, Arbeiten und dem Zugang zu Informationsquellen im Bereich der UN Studies dienen. Im Vorfeld wurden bereits von allen Teilnehmer_innen Forschungsschwerpunkte innerhalb der UN Studies sowie Angaben zu Abschlussart und Studienfächern abgefragt. Diese sollen für die weitere Planung eventueller Projekte genutzt werden, um auch gezielte, themenspezifischere Vorhaben umsetzen zu können.

Allerdings wurde in den Evaluationsergebnissen deutlich, dass gerade auch das breite Themenspektrum und die Interdisziplinarität des Kolloquiums überzeugt haben. Deshalb soll es zu Beginn des Jahres 2012 ein weiteres Forschungskolloquium geben. Dieses soll voraussichtlich unter einer übergeordneten Fragestellung stehen, welche jedoch noch genügend Anschlussfähigkeit bietet. Zudem soll das Kolloquium an einer Universität angebunden sein, an der UN Studies auch in Forschung und Lehre betrieben werden.

Darüber hinaus gibt es auch eine Reihe von Ideen für weitere Projekte der AG Forschung und Lehre. So wäre beispielsweise die Organisation von Expertengesprächen denkbar, in denen die Vortragenden über ihre aktuellen Forschungsprojekte und –vorhaben berichten und anschließend mit den Zuhörern diskutieren können. Dabei wäre ein Spektrum von Mitgliedern des DGVN-Forschungsrates, UN-Praktikern, NGO-Vertretern bis hin zu Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes denkbar. Weitere Vorhaben bestehen in der Erstellung eines Planes für ein „Einführungsseminar zu den Vereinten Nationen“ sowie in einem Aufruf zur Umsetzung einer Abschlussarbeit, die sich mit der breiten MUN-Landschaft in Deutschland beschäftigt. Die AG könnte diese Arbeit dann thematisch begleiten und unterstützen.

Insgesamt basiert die zukünftige Ausrichtung und Planung der AG auf dem Ziel der Vernetzung. Dies gilt natürlich sowohl für die Vernetzung von Studierenden und jungen Wissenschaftler_innen im Bereich der UN Studies untereinander, als auch für das Zusammenkommen zwischen diesen und Praktiker_innen verschiedener Bereiche. Die AG versteht sich diesbezüglich als Plattform, die diese Möglichkeiten bieten möchte und hofft damit, einen aktiven Austausch und Diskussionsmöglichkeiten im Feld der UN Studies etablieren zu können.

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